Alle meinen Freunden zum Trotz entschlossen wir uns auch dieses Jahr wieder mit unserem Ford Explorer mit nun mehr als 200000 Miles ( 320 000 KM) in den lang ersehnten Sommerurlaub zu fahren. So kam es dann auch und wir holten am 23.08 unseren Wohnwagen aus vom Stellplatz ab und beluden ihn. Noch schnell bei einem Bekannten auf die Wagge und o Schreck 1650 KG, zugelassen ist er mit 1500 und die sind schon erhöht, also noch schnell ein Paar Sachen in den XP und schon konnten wir starten.
Unser Urlaubsziel war dieses Jahr Naturist Park Istria Funtana in Kroatien. Also so ganz locker mal 1000 KM richtung Süden.
XP Getankt Preis 1,48 €/L. . Aber was solls. Gegen 16.30 Uhr sind wir dann auch losgefahren. Verkehr gleich 0 und das auf der A3 Super. Tempomat bei 55 Mil. ca. 90 KM rein und das Gespann rollen lassen.
Bei Toni ( Rastplatz Geißelwind) schnell mal zwischen getankt und Abendgegessen. Spritpreis 1,53€/l schon fast ne Frechheit.
Dann in den Abend gefahren. Kaum Verkehr, keine Trucks und nur 3 WW Gespanne, die uns überholten. Nächster Tankstopp war dann schon in Salzburg Österreich 1,36€/l auf der Autobahn! ausbaufähig, und zur Überraschung von mir hat mein kleiner nur 14,5 L / 100 Km gebraucht. Respekt.
Dann weiter in Richtung Villach. Durch den Tauerntunnel und Nachts gegen 2 Uhr dann Stau. Blockabfertigung und 30 Minuten Wartezeit. Danach nichts wie einen rastplatz gesucht. 4 x die Autobahn auf Rastplatz verlassend und dann endlich einen Schlafplatz gefunden. Super die Nachbarn links und rechts waren Kühlzüge. Jedoch hat uns das monotone Gebrumme der Kühlaggregate richtig eingeschläfert. Sonntag, 8.00 Uhr aufgestanden, aus dem WW geblickt und siehe da, Blauer Himmel und Sonne Sonne Sonne, das sollte auch die nächsten 2 Wochen so bleiben. Bei der Gelegenheit gleich noch einmal Voll getankt 1,35€/l geht doch. Dann die Reise in Richtung Triest fortgesetzt. Wetter wurde immer Heißer, AT von 34°C schon so gegen 11.00 Uhr vormittags. Bei Triest von der Autobahn herunter richtung Hafen und dann Richtung Koper nach Slovenien. Das ganze mit Gespann und ohne Vinette für Slovenien. In der Ewigen Baustelle natürlich wieder verfahren und pomt über die Autobahn nach Slovenien eingereist. Gleich bei der Grenze oh Schreck Mautkontrolle. Also Augen zu und sch...., wir werden herausgewunken. Der erste Gedanke, schreck die Urlaubskasse ist nach Zahlung der Strafe, ADAC schreibt 350 - 500 €!!!, weg. Die Nette Dame der Slovenischen Mautkontrolle" Sie haben Keine Vinette, möchten Sie über die Landstraße fahren?" Ich kleinlaut "ja". Darauf die Nette Dame." Dann fahren Sie doch bitte hier rechts ab und folgen immer den gelben Schildern Richtung Koper. Und noch eine gute Fahrt!" Hä wie jetzt !?!?!?! Keine Strafe, noch geholfen obwohl ich doch schon auf der Autobahn war!?!? Na dann aber " DANKEEEEEEE!!!" Da könnten sich die Ösis doch mal was Abschauen, Hä! Also wir neben der Autobahn auf einer fast neuen Landstraße Richtung Koper und freude im Wagen Urlaubskasse noch da, 35,--€ für die Vinette gespart Spritverbrauch schon auf 14,00 l/100 Km runter, Glück was brauchst Du noch? In Koper dann die Vollendung meines Glückgefühles Getankt und das für nur 1,12€/l. Kurze Rast und dann auf zu dem letzten Teilstück nach Funtana in Kroatien. Ohne Wartezeiten über die Grenze, Auto lief wie ein Neuwagen selbst die Klima wurde mit dem Hitze von nunmehr 37 °C fertig. Dann in Funtana angekommen und einen wunderschönen Platz mit Meerblick ergattert und 12 Wundervolle Urlaubstage erlebt. Kältester Tag hatte 30°! Und fast jeden Tag auch noch Boot gefahren. Herz was willst Du mehr!
Ausflügen haben auf Grund der Hohen Temperaturen so gut wie keine gemacht. Lediglich abends mal den Campingplatz zum Essen gehen verlassen, dafür sind wir viel Boot gefahren und haben so manchen Tag bei den Weinbauern in der "Römerbucht" links von der Einfahrt in den Lim Kanal (Vom Meer aus kommend links am CP Valalta vorbei) verbracht und uns die frischen Muscheln den Speck und den sebstgemachten Käse schmecken lassen.
Nach 12 Tagen schweren Herzens wieder die Rückreise Angetreten.
Schöner Bericht - lese immer wieder gerne von glücklichen Kroatienreisenden.
Da Du am Anfang schon von Deinem Auto erzählt hast und die Kilometerzahl erwähnt hast, dachte ich schon: Oh da kommt noch was, da ist sicher was schief gegangen mit dem Wagen.
Freut mich aber, daß Du anscheinend keine Probleme und einen tollen Urlaub hattest.
Ein schöner Bericht. Sehr treffend geschrieben. Ich bin auch viele Jahre von Bremen Richtung Rabac gefahren. Ich hatte ein Hobby 550 hinter. Es waren aber nur 1300 kg. Mit den Kühlwagen erging es mir genau so. Freier Platz auf Rastplatz kein Kühlwagen weit und breit zu sehen. Kaum hatte man sich eingerichtet und war eingeschlafen, da war die Nacht schon wieder vorbei. Eine Seite Kühlwagen andere Seite Bus. Aber es sind ja auch LKW Rastplätze. Da Lob ich mir doch Österreich. Da sind die LKW und Camper getrennt. Wir haben immer in Feistritz übernachtet. Es ist ein sehr schöner Übernachtungsplatz. Wir hatten dort immer unsere Ruhe.
gruss manni
"Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." John Ruskin (1819-1900)
Also mit dem Wagen ist das so, der ist einfach unverwüstlich, der wurde bei uns in der Firma schon eingesetzt und seit dem er da in Rent ist, fahr ich Ihn halt, weil er sich zum Ziehen so gut eignet, eingetragene Anhängelast von 2800 kg. Die Bequemlichkeit eines Amerikaners brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Wenn man da immmer schön das Öl kontrolliert und die Wechselintervalle einhält wird der Motor wohl an die 500 000 km machen.