Fährt man von Supetar nach Milna (im Westen der Insel) kommt man automatisch an einem Marmorsteinbruch vorbei.
Hier wurde das Material zum Bau des Diokletianspalast in Split, dem weissen Haus in Washington und auch des Berliner Reichstages abgebaut:
Wir betreten das Gelände:
An einer Absperrung bleibe ich stehen, doch ein Arbeiter winkt mir, ich könne ruhig weiter eintreten, fand ich toll.
Also laufe ich dem Arbeiter hinterher den Hang hinauf und schau mir die Blöcke aus allernächster Nähe an:
Ich hab mir auch ein Andenken mitgenommen, liegt ja auch in kleineren Stücken einfach nur so rum. Das Teil ist mir persönlich viel mehr wert, als die netten Dinge, die man auf der Insel in den Souvenierläden kaufen kann, obwohl ich das natürlich schon auch trotzdem getan habe.
Auch wenn man nicht vorhat, nach Milna zu fahren, es lohnt sich einen Abstecher dorthin zu machen, der Ort Milna sollte aber schon mit eingeplant werden, es ist ein traumhafter Ort.
Direkt neben dem Ort Pucisca, etwa 12 km Luftlinie östlich von Supetar, liegt in einer tiefen Meeresbucht der größte Steinbruch der Insel. Die Menschen im Ort leben hauptsächlich von diesem Steinbruch.
In Milna lag ich mit der Yacht im Hafen, von dort haben wir Ausflüge auf der Insel unternommen. Ja, Milna ist einen Besuch wert. Ich hatte damals einen Mietwagen in Supetar gemietet. Der Vermieter bot als kostenlosen Service den persönlichen Transfer zwischen der Marina Milna und Supetar an. Mit ihm unterhielt ich mich auf der etwa zwanzig-minütigen Fahrt:
wir waren 2001 auf Brac, ich erinnere mich an einem Steinbruch vor Nerezisce, ich glaube das müsste der selbe Steinbruch sein? Habe damals noch Dia's gemacht, deshalb kann ich im Moment noch keine Bilder davon zeigen, habe aber eine Ansicht von der Festlandseite vom Mai 2008, oberhalb der Vrulje Bucht aufgenommen.